Geschwister in der Kita

Ein Thema, das mich schon immer sehr beschäftigt hat ist, ob man Geschwister im Kindergarten, Krippe etc. zusammen betreuen sollte oder nicht. Als Erzieherin in Krippe und Kindergarten habe ich bereits viele Geschwister zusammen betreut und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe, erzähle ich euch heute.
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Betreuungsqualität in Kitas und Kindertagespflege – aus Sicht der Kinder 2

Wieder einmal geht es um die Betreuungsqualität in Kitas. Wir haben schon grob aufgeführt, was Kinder unter 3 Jahren alles brauchen. Die verlässliche Bezugsperson, zu der das Kind eine Bindung aufbauen kann, ist unabdingbar. Dann muss das Kind sich wohl fühlen können, es muss sich angenommen fühlen und seine Bedürfnisse müssen ernst genommen werden. Ganz wichtig ist auch der Faktor Zeit. Eine Erzieherin braucht genug Zeit um für jedes Kind individuell da sein zu können. Das ist natürlich schwierig, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen. In der Nubbek-Studie wurde die Qualität der Kitas und auch der Kindertagespflege überprüft und die Ergebnisse sind doch überraschend. weiterlesen

Betreuungsqualität in Kitas – Aus Sicht der Kinder 1

„Internationale Studien sagen sehr klar, dass bei den Säuglingen eine Betreuungsrelation von eins zu zwei – eine Erzieherin für zwei Kinder – und bei den etwas älteren Kindern eine von eins zu drei herrschen sollte. Das ist in den allermeisten Krippen in Deutschland nicht gegeben.“(Dr. Brisch – „Das Krippenrisiko“)

Im letzten Artikel ging es um die Betreuungsqualität in Kitas – Aus Sicht des päd. Personals. Heute wollen wir uns die Situation aus Sicht der Kinder genauer anschauen. Geht es den Kindern gut, wenn sie nicht bei ihren Eltern sind? Was brauchen Kleinkinder um sich so wohl und sicher zu fühlen um die Welt erkunden zu können? weiterlesen

Ist meinen Kindern langweilig?

Heute muss ich einen persönlichen Artikel schreiben, es geht diesmal nicht um meine Tageskinder oder Tageskinder allgemein, sondern um meine eigenen beiden Jungs. Auf dem Weg zum Kindergarten treffe ich andere Mütter und unterhalte mich natürlich gerne mit ihnen (es ist sehr angenehm zwischendurch mal mit Erwachsenen reden zu können). Eine Bekannte fragte mich dann, was ich denn heute mit meinen Kindern mache. Ich war etwas verwirrt und wusste nicht, worauf sie hinaus will. Wir laufen heim, dann lege ich die Tageskinder ins Bett, dann habe ich Zeit für meinen großen Sohn (der kleine schläft) und heute nachmittag sind wir dann wahrscheinlich im Garten, heute Abend gibt es Abendessen. Da das sicher nicht die Antwort war, die sie hören wollte, fragte ich etwas verwirrt? „Unternehmt ihr denn jeden Tag etwas?“ Ihre Antwort war „ja“ und jetzt frage ich mich: Bin ich eine schlechte, langweilige Mutter, weil ich nicht jeden Tag etwas unternehme? Wie viel Action brauchen die Kinder denn?  weiterlesen

Regeln – wie viele sind nötig? – 3

Heute möchte ich euch meine Meinung zum Thema Regeln erläutern. Als ich den ersten Artikel zu diesem Thema gelesen habe, war ich mir ganz sicher, dass ich nicht so streng bin und beim zweiten Artikel war mir noch klarer, dass ich da ganz anderer Meinung bin. Und jetzt bin ich gerade dabei den Artikel zu schreiben und merke, dass meine Meinung doch nicht so sehr von der Meinung meiner Kolleginnen abweicht.  Ganz ohne Regeln geht es meiner Meinung nach nicht, aber wie viele Regeln sind sinnvoll und gut für ein Kind? weiterlesen

Regeln in der Tagespflege – 1

Das Thema Regeln ist ein sehr wichtiges, wenn es um die Betreuung von Kindern geht. Wie viel Regeln sind angemessen, wie werden diese eingehalten und was ist unnötig und schränkt ein? Wir versuchen in dieser Reihe einige Meinungen von Tagespflegepersonen aufzuzeigen und euch so einen breiten Überblick zu verschaffen.

Den Anfang macht Ariane Schneider-Müllenstädt, staatlich anerkannte Erzieherin und Tagespflegeperson

Es gibt Eltern, die behaupten, ich sei streng.

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Glückliche Kindheit

Wenn ich die Wörter „glückliche Kindheit“ höre, denke ich zuerst an die Bücher von Astrid Lindgren – „Die Kinder von Bullerbü“, „Michel aus Lönnerberga“, „Pippi Langstrumpf“ und „Ronja Räubertochter“. Ich liebte die Kinder aus Bullerbü. Freiheit, Natur, Freunde – und die Eltern, die immer da sind, wenn man sie braucht – aber auch nicht ständig. Das muss doch eine glückliche Kindheit sein. Ich hatte eine glückliche Kindheit. Ich durfte sehr viel und meine Mutter traute meinen Geschwistern und mir viel zu. Sie hatte Vertrauen in unser Können und hat uns unterstützt. Wir durften also alleine in den Garten, auch wenn Mama uns nicht gesehen hat, wir durften durch die Felder streifen, auch wenn die Gefahr bestand, dass wir uns im Maisfeld, das viel höher ist als wir, verlaufen. Wir durften auf der Straße spielen und alleine zu Freunden. Man merkt sicherlich, dass ich nicht in einer Stadt aufgewachsen bin – nein, ich bin vor ca. 30 Jahren in einem kleinen Dorf bei Würzburg geboren worden. Aber nicht nur das ermöglichte mir diese Abenteuer. Ich wurde nicht den ganzen Tag in einer Einrichtung betreut… weiterlesen

Eiswürfelspiele

Los geht es heute mit einer ganz einfachen Möglichkeit, den Winter ins Haus zu holen ohne dabei zu frieren:

Dafür werden benötigt:

  • Eiswürfeltüten
  • Wasser und ggf. Lebensmittelfarben

Und so gehts:

Die Eiswürfel müssen zunächst vorbereitet werden. Je nach Alter der Kinder, kann dies gemeinsam mit den Kindern gemacht werden, indem die Kinder vorsichtig mithilfe eines Trichters die Eiswürfeltüten mit Wasser füllen und anschließend in den Tiefkühlschrank legen oder die Eiswürfel werden bereits am Tag zuvor alleine vorbereitet. Letztere Variante eignet sich vor allem für sehr ungeduldige Kinder 😉 Um ein bisschen Farbe ins Spiel zu bringen, kann das Wasser vor dem Befüllen auch mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden. (ACHTUNG: Beim Spielen verfärben sich dann natürlich auch ein wenig die Hände!)

Wenn die Eiswürfel fertig sind, werden sie in großen flachen Schalen einfach auf den Tisch gestellt. Den Rest machen nun die Kinder. Wenn das erste Kind erst einmal einen Eiswürfel in die Hand nimmt, werden die anderen ganz schnell folgen. Es wird dann gefühlt, gespielt, gekippt, über den Tisch geschoben oder auch mal gekostet. Bei diesem Spiel gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“ – die Kinder sollen einfach machen, wonach ihnen gerade der Sinn steht. Was für die Großen relativ langweilig erscheint, ist für die Kleinsten eine spannende Entdeckungsreise. Und wer keine Lust mehr zum Mitspielen hat, soll auch unbedingt die Möglichkeit bekommen zu gehen. Meist kommen die Kinder früher oder später von ganz allein wieder zurück zum Tisch.

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Wenn die Luft ein bisschen raus ist, können kommentarlos einfach ein paar große Löffel oder Schöpfkellen sowie Gefäße unterschiedlicher Größe, auf den Tisch bereits gestellt werden. Auch eine Schüssel mit warmen Wasser bietet neue Anreize zum Weiterspielen.

Viele Spaß beim Nachmachen

Nadine