Kindertagespflege – 2. Wahl?!

Gerade häufen sich in den Internetforen die verzweifelten Anfragen von Eltern, die noch einen Betreuungsplatz für ihr Kind ab September suchen. Gerade haben die Krippen und Kitas ihre Absagen verschickt. Jetzt häufen sich auch die Anfragen bei den Kindertagespflegepersonen. Ich möchte aber keine 2. Wahl sein. Ich erkläre euch warum. (mehr …)

Roßtal – ein ganz normaler Tag bei den Windelzwergla

Heute ist Dienstag, ein fast ganz normaler Tag bei den Windelzwergla in Roßtal.
Fast nur deswegen, weil heute Ferien sind und noch unser Großer mit 9 Jahren auch vormittags da ist.
Mein Tag beginnt um 5:45 h. Ich stehe mit meinen drei Kindern auf, wir duschen putzen Zähne und ziehen uns an. Um 6:30 h gehen wir ins Erdgeschoss und bereiten für unsere Familie und L. das Frühstück vor.
Mit Schulranzen und Picknickrucksack steht L. um 6:45 h vor der Tür. Seine Mama verabschiedet sich schnell, sie hat einen weiten Arbeitsweg.

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Warum wir Räuberkinder heißen

Wir heißen nun „Jenny und die Räuberkinder“. Ich habe lange überlegt, welcher Name zu uns passt, welcher Name geeignet wäre und alles ausdrückt, was mir wichtig ist. Mir ist so vieles wichtig, wenn es um die Betreuung, Pflege und Erziehung von kleinen Kindern geht. Die Geborgenheit, die Liebe, das Wohlfühlen, das Angekommen sein, das Dazugehören, das Angenommen sein so, wie man ist. Mir ist wichtig, dass ich den Kindern eine Art zweites Zuhause geben kann, einen Ort an dem sie sich fast wie zu Hause fühlen. (mehr …)

Das echte Leben

Ich wurde diesmal von einem anderen Blog inspiriert. Es ging um Fremdbetreuung. Ein Kind, das daheim betreut wird, kann genauso viel lernen und verpasst auch nichts. Es ging um das „echte Leben“, den Alltag, die kleinen Wunder der Welt. Hier wurde mir wieder bewusst, wie toll doch mein Job ist. Ich erlebe all das mit den Kindern. All die wichtigen Dinge des Lebens. (mehr …)

Wenn ein Löffelchen voll Zucker…

bittere Medizin versüßt…

oder wie kleine „Zaubereien“

den Alltag erleichtern können.

Ja, ich weiß, man darf den Kindern nicht alle Wünsche erfüllen. Die Welt ist nicht perfekt und man kann ihnen nicht vorspielen, dass alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist. Es gibt Dinge, da müssen sie durch, die müssen sie akzeptieren. Da gibt es keine Ausreden, kein Zurück und keine Lösung für. Allerdings ist das Leben eines Zweijährigen schon schwer genug. Gerade hat man gelernt, dass man eine eigenständige Person mit eigenem Willen ist und dann wird man ständig bevormundet. (mehr …)

Projekt „Baustelle“ 1

Nachdem wir 5 Wochen lang eine Baustelle im Vorgarten hatten, gab es für die Kinder natürlich nichts anderes mehr als Bagger, Bauarbeiter, Muldenkipper, Radlader und Schotter.

Wir haben sehr viel beobachtet, haben viel gelernt und durften auch selbst Bagger fahren:

Bagger schauen2 Bagger spielen Baggern Jonas

Wenn wir gerade nicht draußen zugeschaut haben, haben wir im Haus Baustelle gespielt:

Freispiel:

Ich habe den Kindern verschiedene Holzkisten ähhh Container zur Verfügung gestellt. Dazu Holzbausteine und große flache Steine. Außerdem Bagger, Laster, Radlader etc. von Lego Duplo zum Aufladen, Wegfahren, Auskippen. Die langen Holzbausteine stellten dann die Rampe dar, die der Bagger dann hochfahren musste, um seine Ladung in den Container zu kippen. Die Kinder spielten so den Ablauf der Baustelle nach. Sie transportierten Steine von einem Ort zum anderen und mussten dabei vorsichtig fahren, damit sie ihre Ladung nicht verlieren.

Die Kinder wissen nun den Unterschied zwischen Bagger und Radlader und haben allgemein viele neue Begriffe gelernt und Zusammenhänge verstanden. Sie wissen nun, dass ein Radlader die Erde nicht aus dem Container direkt holen kann. Er braucht dafür einen Bagger, der ihm die Ladung auflädt. Oder aber, er fährt mit Hilfe von Rampen in den Container – das war die Idee der Kinder.

Natürlich durfte auch das „Hammerspiel“ mit Nägeln für die Großen nicht fehlen. Mit dem Hammer echte Nägel in die Korkplatten hauen macht immer Spaß – wie echte Arbeitermänner.

Kinder spielen    Rampe bauen

Ausstattung fürs Rollenspiel:

– Bauhelme (gesponsert von der Baywa)

– Werkzeugkoffer mit Hammer, Schraubenzieher, Säge, Wasserwaage, Werkzeuggürtel, Gehörschutz (Bei Hammer und Säge immer aufpassen, was die Kinder damit machen…)

Aktionstabletts (Sensory bin):

Sensory Bin– großes Tablett

– verschiedene Bagger, LKWs

– Dekosteine in unterschiedlicher Größe zum Sortieren (vom Depot z. B.)

– Pinsel zum Kehren – Bauarbeiter machen nach der Arbeit immer sauber

Die Kinder können hier die Steine sortieren, sich Wege bauen, die Steinchen aufhäufen, sie wegkehren, vom Löffelbagger in den Frontlader kippen etc.

Eine sehr schöne Übung zur Förderung der Ausdauer, Feinmotorik, Konzentration, Fantasie, Auge-Hand-Koordination, etc.

 

 

Aktionstablett Kelle– Kiste mit feinkörnigem Dekosteinen/Sand/Zaubersand

– Kelle, Wasserwaage

Hier können die Kinder versuchen mit Hilfe von Kelle und Wasserwaage eine glatte Fläche zu schaffen. Es ist alles erlaubt, was den Kindern mit diesen Materialien einfällt – so lange es sich auf dem Tablett abspielt und sie nichts kaputt machen ;).

Fördert: Feinmotorik, Konzentration, Ausdauer, Problemlösungsstrategien, Umgang mit Werkzeugen, Fantasie, Auge-Hand-Koordination, etc.

 

 

Mehr Ideen kommen demnächst 🙂

Einfach nur Kind sein – ohne Kindergarten

Hier im Blog war es die letzten Wochen ziemlich ruhig. Bei uns zu Hause aber nicht. Hier war Action angesagt. Wir hatten eine Großbaustelle im Garten. Ein Traum eines jeden Kindes und der Alptraum einer jeden Mutter. 5 Wochen lang hatten wir täglich Bagger, Radlader, Muldenkipper und Bauarbeiter am und im Haus. 5 Wochen hat mein großer Sohn den Kindergarten geschwänzt. Und das, obwohl er ein schüchterner, zurückhaltender Junge ist, der sich sicher wieder etwas schwerer tun wird, wieder täglich in den Kindergarten zu gehen. Ich glaube, er hat in diesen Wochen so viel gelernt wie nie zuvor. Er war einfach nur Kind. (mehr …)

Eiskalte Beschäftigung

Im Sommer verbringe alle viel mehr Zeit mit den Kindern draußen, als drinnen. Ich überlege mir deshalb immer mal, wie ich die Kinder draußen auch mal anders beschäftigen kann, als mit den üblichen Sandspielen, Laufradrunden oder Kreidemalereien. Deshalb möchte ich heute eine wunderbare Idee vorstellen, mit der man Kinder lange beschäftigen kann und die dazu auch noch sehr erfrischend ist. (mehr …)