Krankheitsvertretung – Kita-Kooperations-Modell

Heute stelle ich euch ein Vertretungsmodell vor, welches ganz anders ist als die bisher vorgestellten Modelle. Das Kita-Kooperationsmodell basiert auf einer Zusammenarbeit von Tagespflegepersonen und Kindertagesstätten. Hierbei übernimmt die Kita im Vertretungsfall die Betreuung Tageskinder. Auch wenn das Modell nicht für alle geeignet ist, wollen wir es uns in diesem Beitrag genauer anschauen.

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Krankheitsvertretung nach dem Tandem-Modell

Nachdem ich euch bereits das Springer-Modell und das Stützpunkt-Modell vorgestellt habe, habe ich viele Rückmeldungen dazu erhalten. In den Kommentaren melden sich leider immer wieder Tagesmütter und Tagesväter, deren Jugendämter keine Ersatzbetreuung bereitstellen. Daher möchte ich an dieser Stelle mal wieder darauf hinweisen, dass alle Tagespflegepersonen bzw. die Kinder, einen Anspruch auf Ersatzbetreuung haben. Das Jugendamt muss sich um eine Lösung kümmern, die auch umsetzbar ist. Eine Vertretungsregelung die vorsieht, dass eine Vertretungskraft für insgesamt 200 Kinder zuständig ist, ist nicht praktikabel und auch nicht umsetzbar. In unserem heutigen Beitrag werden wir uns mit dem Tandem-Modell eine weitere Möglichkeit anschauen die Ersatzbetreuung in der Kindertagespflege zu realisieren.

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Krankheitsvertretung nach dem Springer-Modell

In meinen letzten Artikeln habe ich die Problematik der Ersatzbetreuung beleuchtet. Alle Tagespflegepersonen haben einen Anspruch darauf und nur wenige Jugendämter kümmern sich um eine angemessene Lösung. Wir haben das letzte mal sehr viele Meinungen und Rückmeldungen zum Thema „Stützpunk-Modell“ erhalten. Viele von euch halten dieses Modell für sehr sinnvoll und praktikabel. Einige wollen sogar auf ihr Jugendamt zugehen und das Thema mit ihnen durchsprechen. Da es aber noch mehr Modelle gibt, wie man eine Vertretung sicher stellen kann, will ich euch diese nicht vorenthalten. Im heutigen Artikel werden wir uns mit dem sogenannten „Springer-System“ beschäftigen, mit dem ich selber schon einige Erfahrungen sammeln konnte.

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Ersatzbetreuung nach dem Stützpunkt-Modell

Ich war sehr schockiert, als ich erfahren habe, dass es in sehr vielen Kommunen gar keine Regelung für den Vertretungsfall gibt und viele von uns Tagesmüttern und Tagesvätern nichts dagegen unternehmen. Wie ich bereits im Artikel zum Anspruch auf Krankheitsvertretung verdeutlicht habe, hat jede Tagespflegepersonen einen Anspruch auf eine Ersatzbetreuung, welche durch das Jugendamt gestellt und organisiert werden muss. Ganz im Sinne „Hilfe zur Selbsthilfe“ werde ich in den kommenden Tagen verschiedene Modelle vorstellen mit denen sich das Problem der Ersatzbetreuung in der Kindertagespflege lösen lassen. Den Auftakt macht heute das sogenannte „Stützpunkt-Modell“.

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Anspruch auf Krankheitsvertretung

Ich bekomme sehr häufig mit, dass Tagesmütter trotz einer Erkrankung Kinder betreuen. Und das sicher nicht, weil ihnen die Arbeit auch krank so viel Spaß macht, sondern weil sie Angst haben nicht zuverlässig zu sein und sie die Eltern nicht im Stich lassen wollen. Ein sehr lobenswerter Gedanke – der hier aber nichts zu suchen hat. Eine kranke Tagesmutter gehört ins Bett um sich auszukurieren.

Gleichzeitig müssen die Tageskinder aber trotzdem zuverlässig untergebracht sein. Wir als Tagespflegepersonen wollen ein gleichwertiges Angebot gegenüber den Kindertagesstätten darstellen, dann müssen wir auch zuverlässig sein und eine Ersatzbetreuung haben, die im Falle von Krankheit und Fortbildung (und Urlaub) für die Kinder da ist. Eine Ansicht, die auch der Gesetzgeber vertritt.

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