Danke

Heute möchte ich euch mal Danke sagen. Ihr habt mich alle so toll unterstützt. Und werdet es hoffentlich auch in Zukunft tun.


Ich schreibe mit Absicht „mich“, weil ich auch den Leuten danke, die mit mir in Berlin waren und so mutig sind, mit mir zu kämpfen.

Wir haben es geschafft über 43.000 Unterschriften zu sammeln -Dank eurer Hilfe. Auf der Plattform des Bundestages sind es ganze 3006 Unterschriften und hier haben wir uns jede einzelne hart erkämpft. Einige von euch haben über 10 mal versucht sich zu registrieren und haben nicht aufgegeben! Danke!

Danke für jedes Teilen der Petitionsplattform und Anschreiben und Einladen der Freunde. Und danke auch an unsere Freunde (vor allem die auf Facebook), die ständig von uns genervt wurden. Der 1. „Nervmarathon“ ist jetzt erstmal rum. Ihr könnt also durchatmen. Natürlich haben wir unser Ziel noch nicht erreicht, wir sind bereits wieder am Planen. Es wird also weiter gehen, allerdings nicht mehr so intensiv, da wir die meisten Unterschriften bereits in der Tasche haben.

Unser Ziel, das Gesetz auf Bundes- und Landesebene zu ändern, ist mir sehr wichtig. Ich habe noch nie für eine Sache so gekämpft. Es ist einfach wahnsinnig ungerecht, dass wir so schlecht bezahlt  und behandelt werden und ich möchte das ändern.

Danke für diejenigen, die trotz täglicher Posts von mir immer noch mit mir befreundet sind und nie gemeckert haben. Ich weiß das zu schätzen.

Es ist nicht schön zu hören, dass ich nerve. Ich weiß ja, dass es nervig ist, ständig das Gleiche zu lesen, aber es lässt sich nun mal nicht ändern. Es ist eben nötig um auch noch den letzten Freund/Verwandtschaft zu überzeugen. Wenn jemand allerdings gleichzeitig erzählt, dass er mit 15 Wochenstunden 1500 Euro netto verdient und trotzdem von unserer Sache genervt ist, ärgert mich das schon. Ich arbeite ca. 45 Stunden in der Woche und ich habe keine 1500 Euro übrig. Da sollte man doch ein bisschen Verständnis und Solidarität zeigen können und sich vielleicht doch mal überwinden, die Petition zu unterschreiben. (Dann hätte ich auch nicht so oft nerven müssen ;)).

Danke an alle, die unterschrieben haben und vor allem Danke an alle diejenigen, die Unterschriften per Hand gesammelt haben und immer noch sammeln! Aus ganz Deutschland kommen täglich Briefe mit hunderten von Unterschriften an. Danke dafür.

Danke auch an die Kollegen, die meine vielen verrückten Ideen und Vorschläge aushalten müssen. Mir ist die Sache einfach sehr sehr wichtig. Mein Name steht da drunter. Ich habe damit angefangen und ich möchte Erfolg haben. Und dafür würde ich fast alles machen. Klar ist es verrückt zu denken, dass man einfach mal so das SGB VIII ändern könnte. Aber jetzt würde ich das doch gerne durchziehen und habe auch Hoffnung! Aufgegeben wird nicht. Und ich denke fast den ganzen Tag daran und überlege mir, was man tun könnte, damit wir Erfolg haben werden.

Ein großes Dankeschön geht auch an alle Kollegen, die mir ständig liebe Worte und Aufmerksamkeiten zukommen lassen. Ich freue mich über jedes einzelne aufmunternde Wort! Unglaublich viele Kollegen haben geschrieben, dass sie so froh sind, dass sich endlich etwas tut und dass sie uns gerne unterstützen.

Danke an die Landesverbände der unterschiedlichen Bundesländer für die Unterstützung, danke an die Berufsvereinigung für Kindertagespflegepersonen e. V. für das Statement für den Bundestag und die Unterstützung.

Danke an Tectum e. V.  für die moralische, rechtliche und organisatorische Unterstützung.

Danke an Frau Angela Heinssen und Frau Carmen Stocker-Preisenberger, die beiden besten Anwälte für Kindertagespflege, die uns so sehr unterstützen!

Danke an Prof. Dr. Sell, der uns seine Hilfe zugesagt hat.

Und natürlich vielen vielen Dank an Herrn Paul Lehrieder. Ohne ihn wären wir längst nicht so weit. Ich hoffe sehr, dass er uns auch in Zukunft unterstützen wird.

Danke an Frau Manuela Schwesig, dass sie erstes Interesse an unserem Vorhaben zeigt.

DANKE!

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Jenny

Jenny

Ich bin eine qualifizierte Tagesmutter und Erzieherin aus Bayern (Würzburg). Ich betreue die Kinder in unserem eigenem Haus in extra für die Tageskinder eingerichteten Räumlichkeiten. Ich engagiere mich derzeit für eine leistungsgerechte Bezahlung der Tagesmütter.

Ein Gedanke zu „Danke

  1. Wir sprechen von Quartiersveränderung, neue Ressourcen von Tagesmütter im eigenen Netzwerk. Wir können politisch,sozial nur gewinnen, wenn „Netzwerke im Quartier“ gebildet und gestärkt werden. Tagesmutter oder Erzieherinnen brauchen eine Lobby, die sich selbst aufgebaut hat. Unsere Nnachbarschaftslultur verbinder in Zukunft „Familienpaten“ und wird sich in den neuen und alten Präventionsketten mit Tagesmütter vernetzen.
    18 Dörfer,18.000 Menschen, wo es bei alleinstehenden Mütter mit Kinder brennt, besonders U3 und hier hat die Tagesmutter eine neue Präsenz in der Gruppe Ihrer Kinder.
    Das benötigt Netzwerke mit aktiven,kommunikativen Austausch für Kinder und Jugend.http://www.buergergesellschaft.de/mitentscheiden/handlungsfelder-themen/kinder-jugend-eltern/
    In unserem Fall sind es der Kinderschutzbund, die Jugendpflege, das Sozialamt und nur so können wir das Quartier in Zukunft stärken.Einzelne Tagesmütter werden in Zukunft sich nicht behaupten können, wenn wir den „Gesellschschaftswandel“ verpassen
    Kommunenpräventologe

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