Getragen, geborgen, geliebt

Ein Baby zu tragen ist Nähe, Liebe und Geborgenheit. Das ist es, was die meisten Eltern schon wissen. Tragen ist aber noch viel mehr.  Es liegt in unseren Genen ein Baby zu tragen, wenn es weint. Schon die natürliche Körperhaltung der Säuglinge signalisiert uns dies, denn wenn das Kind hoch genommen wird, spreizt es automatisch die Beine und versucht sich mit Händen und Füßen an der Person fest zu halten, die es hoch nimmt. Dieser Instinkt geht auf die Menschenaffen der Steinzeit zurück, denn diese trugen ihre Babys immer nah am Körper, um ihnen Schutz und Wärme zu bieten.


Ein Baby zu tragen

heißt Nähe, Zuwendung

und Geborgenheit.

In anderen Kulturen ist dies auch heutzutage noch selbstverständlich und jedes Baby wird täglich getragen, auch aus praktischen Gründen. Und auch in den Industriestaaten wird das Tragen von Babys wieder beliebter und verliert sein Öko – Image. „Die Hände frei haben“ ist hier das Stichwort, sei es für Hausarbeit oder die großen Kinder. Dies ist auch in der Kindertagespflege ein großer Vorteil. Denn es wollen nicht nur ein oder zwei Kinder versorgt werden, sondern eine große Familie. So kann gleichzeitig ein starkes Bedürfnis nach Nähe eines Kindes erfüllt werden, während mit den anderen gespielt oder das Mittagessen gekocht werden kann.

Natürlich spielt auch die Bindung, das Vertrauen und die Geborgenheit eine wichtige Rolle. Die Kinder sollen sich bei der Kindertagespflegeperson genauso geborgen und sicher fühlen wie in ihrer eigenen Familie. Auch wenn sie mal einen schlechten Tag haben, finden sie so den nötigen Halt. Getragen werden hat für die Kinder auch physiologische Vorteile Es ist ein gutes Gleichgewichts- und Muskeltraining für die Kinder, denn sie machen alle Bewegungen des Tragenden mit. Aber auch die Gefühlsebene, sowie die sozialen Kompetenzen werden gestärkt. Die Kinder können sich durch den engen Kontakt immer rückversichern, hier spielt vor allem die Mimik des Gesichts eine große Rolle. Außerdem sind die Kinder bei allen Aktivitäten hautnah dabei und können durch zuschauen lernen.

Selbstverständlich hat das Tragen auch noch physiologische Vorteile für den Träger. Das ständige einseitige Tragen auf der Hüfte ohne geeignete Tragehilfe kann so vermieden werden. Der Rücken sowie die Schulter – und Armmuskulatur werden mit der richtigen Trage oder dem richtigen Tuch entlastet.

Bei der Wahl des Tuches oder der richtigen Tragehilfe gibt es jedoch auch einiges zu beachten:

  • Unterstützung der natürlichen Anhock -Spreiz – Haltung des Kindes
  • der Rücken wird gestützt, kann sich aber trotzdem gut runden
  • der Kopf wird gut gehalten (vor allem beim Schlafen), ohne dass Stoff im Nacken drückt
  • leichte Anpassung an das Kind und den Tragenden möglich

Der Markt für Tücher und Tragehilfen ist vielfältig. Für jeden Geschmack und jede Preisklasse ist etwas dabei. Leider werden in den Babyfachmärkten und im Internet nicht immer nur hochwertige Tragen angeboten, die alle Kriterien an eine gute und gesunde Babytrage erfüllen.

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Links: Buzzidil, Fullbuckle (zum Schnallen), einfach und schnell anzulegen, in drei Größen erhältlich.

Rechts: Ring Sling, einfach schnell und passt in jede Tasche. Von Geburt bis Tragzeit Ende verwendbar.

 

Wenn Sie gerne erst einmal unterschiedliche Modelle ausprobieren möchten, um für sich und Ihr Kind die passende Lösung zu finden, kontaktieren Sie mich gerne unter

Stefanie Wagenhöfer – (0176-61506109) – www.trageliebewuerzburg.de – mail@trageliebewuerzburg.de

Im Tragenetzwerk findet ihr eine Übersichtskarte von Trageberaterinnen in ganz Deutschland.

Jenny

Jenny

Ich bin eine qualifizierte Tagesmutter und Erzieherin aus Bayern (Würzburg). Ich betreue die Kinder in unserem eigenem Haus in extra für die Tageskinder eingerichteten Räumlichkeiten. Ich engagiere mich derzeit für eine leistungsgerechte Bezahlung der Tagesmütter.