Um was geht es hier?

Ich war gestern etwas erschüttert, betroffen und auch traurig, dass mir nachgesagt wird, ich habe Dollarzeichen bzw. eher Eurozeichen in den Augen. Ich will Geld Geld Geld. Ich frage mich: Spreche ich chinesisch? Haben mir die betreffenden Personen nicht zugehört oder nichts von mir gelesen? Oder drücke ich mich so undeutlich aus? (mehr …)

Fachtag Kindertagespflege am 20.05.17 in Leipzig

„Leipzig, ein geschichtsträchtiger Ort?!

Zur Erinnerung: Als Folge der anhaltenden friedlichen Massendemonstrationen im Jahre 1989 wurden die innerdeutschen Grenzen geöffnet und die Wiedervereinigung vollzogen.

Mit Hartnäckigkeit und Solidarität kann man viel bewegen! Das können wir Kindertagespflegepersonen auch!“ (mehr …)

Zusammen sind wir stärker!

Es ist sehr schwierig für mich diese Zeilen zu schreiben. Zum einen, weil ich sehr erschüttert über die Anfeindungen bin, die mich in den letzten Tagen getroffen haben und zum anderen, weil ich versuche die richtigen Worte zu finden und das nicht leicht ist. Wie wir gesehen haben, ist es völlig egal, wie gut und nett es jemand meint, die Worte können einem einfach im Mund verdreht werden und schwupps ist man der Böse. (mehr …)

Liebe Regierung – wir sind keine 2. Wahl!

Liebe Politiker, liebe Familien und liebe Kollegen,

ich weiß gar nicht, wie ich freundlich auf so ein Wahlprogramm antworten soll.

„Statt Tagespflege als Notlösung Kitas bedarfsgerecht ausbauen

Obwohl seit 2013 alle Kinder einen Rechtsanspruch haben, fehlen in NRW noch immer über 100.000 Kitaplätze für Kinder unter 3 Jahren. Gerade in den ärmeren Städten und Gemeinden werden immer mehr Kinder in der Tagespflege statt in der Kita untergebracht. Tagespflege durch Einzelpersonen in der Privatwohnung kann mit einer viel zu kurzen Qualifizierung von 160 Stunden und ohne verbindliche Qualitätsstandards kein Ersatz für einen Kitaplatz sein. Großtagespflegeeinrichtungen müssen dringend in Kitas mit pädagogischen Standards und sozialer Absicherung für die Beschäftigten umgewandelt werden. Tagesmütter sollen im Rahmen einer Ausbildungsoffensive für Erzieher*innen Weiterbildungsangebote erhalten.

Was tun?
– Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für jedes Kind in jeder Altersgruppe umsetzen

– Ausbildungsoffensive für Erzieher*innen, Weiterbildungsangebote für Tagesmütter

– Tagespflegeplätze ab sofort schrittweise in Kitaplätze umwandeln […]

(Quelle (kann ich die jetzt angeben oder ist das schädlich für die Partei?: (Wahlprogramm die Linke-NRW)

(mehr …)

Manuela Schwesig und die ignorierte Kindertagespflege

Im persönlichen Gespräch mit Manuela Schwesig sagte sie mir, dass sie immer auch die Kindertagespflege meint, wenn sie Kita sagt. Sie macht da keinen Unterschied. In der Rede vom 28.4.17 zum Kita-Ausbau wird die Kindertagespflege mit keinem Wort erwähnt. Frau Schwesig dankt in Ihrer Rede den Erziehern für ihre tolle Arbeit. Ich hoffe sehr, dass sie damit auch sagen will, sie dankt den 44.000 Kindertagespflegepersonen, die viele Kommunen derzeit vor einer Klagewelle retten. (mehr …)

Kindertagespflege – 2. Wahl?!

Gerade häufen sich in den Internetforen die verzweifelten Anfragen von Eltern, die noch einen Betreuungsplatz für ihr Kind ab September suchen. Gerade haben die Krippen und Kitas ihre Absagen verschickt. Jetzt häufen sich auch die Anfragen bei den Kindertagespflegepersonen. Ich möchte aber keine 2. Wahl sein. Ich erkläre euch warum. (mehr …)

Wir sind gut für die Kinder und Familien – wir fordern mehr Gerechtigkeit!

Warum tun wir all diese Dinge? Warum haben wir die Petition gestartet, die inzwischen fast 44.000 Menschen unterschrieben haben? Warum führen wir Gespräche mit Politikern und organisieren den Fachtag Kindertagespflege zur Reform des SGB VIII? Warum starten wir die Postkartenaktion um auf unsere Situation aufmerksam zu machen?

Weil einfach vieles in der Kindertagespflege richtig unfair läuft. Für uns Kindertagespflegepersonen, für die Eltern und für die Kinder. Wenn man so manche Dinge hört, denkt man sich „das kann nicht sein, das muss mein Scherz sein“. Es sind viele Absurditäten, die aber tatsächlich so passieren. In ganz Deutschland.

Fangen wir mal bei den Fördergeldern an. Vom Bund werden die Fördergelder auf die Länder verteilt. Bayern hat die Fördergelder bis vor ein paar Jahren noch einigermaßen gerecht verteilt. Der Basiswert zur Berechnung der Fördergelder war für Kitas und Kindertagespflege gleich. Das hat sich aber geändert. Der Basiswert ist nun für die Kitas höher. Weil man die Qualität steigern will, war mal eine Begründung. Heißt das, dass die Qualität in der Kindertagespflege sowieso schon gut ist?! Oder warum muss man diese nicht mehr fördern?

Dieser Basiswert in Bayern wird nun mit Gewichtungsfaktoren multipliziert. Für Kinder in der Krippe wird dieser Betrag mit 2,0 mulipliziert. Für Kinder in Kindertagespflege mit 1,3. D. h. ein niedrigerer Ausgangswert wird mit einem niedrigeren Gewichtungsfaktor multipliziert. Am Ende sind es um die 300 Euro weniger Fördergelder für die Kindertagespflege, die bei den Trägern ankommen. Warum? Weil Kitas teurer sind? Warum fördert man dann die Kindertagespflege nicht mehr?!

Eigentlich sollten Kita und Kindertagespflege gleichwertig behandelt werden. Manche Kommunen oder sogar ganze Bundesländer haben die Regel, dass zuerst die Kita-Plätze belegt werden müssen und man dann erst Anspruch auf einen Platz in der Kindertagespflege hat. Dass kein Platz in einer Krippe frei ist, muss man mancherorts alle 3 Monate nachweisen. Diese Regel dient wirklich nicht dem Wohl der Kinder und den Familien. Gerade für kleine Kinder ist die Bindung zur Betreuungsperson enorm wichtig für die Entwicklung. Ein Wechsel der Bezugsperson ist im Normalfall nie gut. Dass die kleine Gruppe, das familiäre Umfeld und die feste Bezugsperson ziemlich perfekt für kleine Kinder ist, ist wohl noch nicht überall angekommen.

In der Kita ist es (meist) ohne Nachweis möglich, dass die Eltern mehr als die Buchungsstunden, die der örtliche Rechtsanspruch umfasst, buchen.In der Kindertagespflege dürfen die Eltern meist 20 bis 25 Stunden ohne Nachweis buchen. Eine Familie, die gerade ihr 2. Kind erwartet, muss so z. B. von den vorherigen 40 Stunden auf 25 herunter stufen, weil die Kommune die 40 Stunden nicht mehr fördert. Für die Kindertagespflegeperson ein großer finanzieller Nachteil, wenn sie ihren Verlust nicht auf die Eltern umlegt. Dann hätten die Eltern einen großen Nachteil gegenüber Eltern, die ihr Kind in einer Kita betreuen lassen.

Mancherorts sind die Elternbeiträge doppelt so hoch wie die Elternbeiträge in der Kita. Dafür ist es meist so, dass es keine verlässliche Krankheitsvertretung in der Kindertagespflege gibt, obwohl das SGB VIII dies eindeutig vorschreibt.

Es kommt vor, dass die Beiträge für Kindertagespflege und Kitas von den städtischen Trägern erhöht werden, weil die Erzieherinnen in den Kitas nun mehr verdienen.

Die Selbstständigkeit ist ein großes Thema. Wir lieben es Selbstständig zu sein. Wir wollen selbst entscheiden können, welches Kind wir in unseren Räumlichkeiten betreuen, nach welchem Konzept wir arbeiten und wie lange wir arbeiten. Eine Selbstständigkeit umfasst im Normalfall viele andere Punkte, die eine Kindertagespflegeperson nicht betreffen. Wir können unser Einkommen nicht selbst bestimmen. Die Kommunen zahlen unser Entgelt und verbieten uns meist Zuzahlungen zu nehmen mit der Begründung, dass die Eltern keinen Nachteil gegenüber den Kitas haben sollen. Schöner Grund. Wollen wir auch nicht. Wir wollen aber tatsächlich von unserem Beruf leben können! Die Kommunen zahlen nicht selten so wenig, dass eine Aufstockung mit Hartz IV nötig ist. Viele Kindertagespflegepersonen bekommen weniger als den Mindestlohn. Die Jugendämter bestimmen die Kündigungsfristen. Diese sind oftmals so kurz, dass es nicht möglich ist in dieser Zeit den Platz neu zu besetzen. Eine Kindertagespflegeperson hat die Möglichkeit zusätzlich Privatverträge abzuschließen (manche Jugendämter denken, sie könnten dies verbieten), die Kündigungsfristen etc. gesondert regeln.

Dadurch, dass die Kindertagespflegeperson in vielen Kommunen einen Vertrag mit dem Träger der Jugendhilfe unterschreiben muss, um als Kindertagespflegeperson Geld für die Betreuung der Kinder zu bekommen, kann sich diese kaum gegen die Bedingungen wehren. Ich habe es versucht und das Würzburger Gericht sagte mir, dass das Jugendamt von mir verlangen kann diesen Vertrag zu unterschreiben, auch wenn er für mich Nachteile hat. So ist es mir z. B. laut diesem Vertrag gar nicht möglich einer Familie zu kündigen. Kündigen kann nur die Familie oder das Jugendamt.

Aber zurück zur Selbstständigkeit. Jeder Selbstständige darf sein Einkommen selbst bestimmen. Er berechnet die Arbeitszeit, das Material, die Vor- und Nachbereitung, die Fahrkosten, er rechnet Rücklagen und Anschaffungen etc. mit ein. Bei uns ist das alles nicht berücksichtigt. Bezahlt wird die Arbeit am Kind und die Sachkosten. Ein Großteil der Kindertagespflegepersonen kann von dem Geld, das sie vom Jugendamt bekommen, keine Rücklagen bilden, da können nie und nimmer Vor- und Nachbereitung mit Abgedeckt sein, da kann auch kein Risiko mit eingerechnet sein. Dafür ist dann wieder unser reicher Ehemann zuständig.

In manchen Kommunen bekommt eine Kindertagespflegeperson ab dem Monat, in dem das Kind 3 Jahre alt wird, weniger Geld. Das Kind macht ja ab nun weniger Arbeit. Oder? Der Platz ist trotzdem voll besetzt und die Kindertagespflegeperson hat wieder einen finanziellen Nachteil.

Kindergartenkinder dürfen oft nur in Randzeiten von einer Kindertagespflegeperson betreut werden. D. h. erst nach den Schließzeiten der Kita. Für viele Kinder ist aber ein ganzer Tag im Kindergarten sehr anstrengend und sie würden die kleine Gruppe am Nachmittag sehr genießen.

Eine Kindertagespflegeperson ist von vorne herein als nebenberuflich selbstständig bei den Krankenkassen eingestuft. Obwohl sie oft bis zu 50 Stunden in der Woche arbeitet. Die Einstufung liegt an der Höhe des Einkommens. Es ist einfach meist zu wenig um eine hauptberufliche Versicherung zu zahlen. Deshalb gibt es für Kindertagespflegepersonen diese Sonderregelung. Es ist bei manchen Krankenkassen möglich sich hauptberuflich versichern zu lassen. Einfach ist es nicht ,aber wohl machbar. Der Beitrag für die Versicherung ist dann natürlich deutlich höher und diesen Luxus können sich nicht viele Kindertagespflegepersonen leisten. Das ist tatsächlich ein Luxus, weil wir als nebenberuflich Selbstständige nämlich keinen Anspruch auf Krankengeld oder Mutterschaftsgeld haben. D. h. wenn wir krank sind, bekommen wir kein Geld von der Versicherung. Wenn wir ein Kind bekommen, müssen wir von unseren nicht vorhandenen Rücklagen leben – oder noch besser: vom gut verdienenden Ehemann, der in einigen Kommunen Voraussetzung für die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson ist („gesichertes finanzielles Einkommen“ muss vorhanden sein).

Einige Kommunen zahlen der Kindertagespflegepersonen 30 Ausfalltage (Urlaub oder Krankheit). Das ist super. Als Selbstständige haben wir nämlich keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Allerdings wird ab dem 31. Tag Krankheit oder Urlaub nicht mehr gezahlt und die Krankenversicherung zahlt ja auch nicht. Ziemlich ungünstig, wenn man für längere Zeit ausfällt. Dann muss eine Kindertagespflegeperson eben ohne Stimme oder mit gebrochenen Bein arbeiten – oder ihren Job an den Nagel hängen.

Ein ganz großes Problem ist, dass die Kitas häufig einen enormen Druck auf die Eltern ausüben. Oftmals wird den Eltern gesagt, dass sie entweder jetzt den Kindergartenplatz nehmen oder sie gar keinen bekommen werden, oder dass das Kind zuerst in die Krippe muss, damit es irgendwann in den dazugehörigen Kindergarten gehen kann.

Ein ganz neues Feld, mit dem ich gerade in Berührung komme, ist die offene Ganztagsschule. Sehr offen ist diese aber meist nicht. Wenn eine schichtarbeitende Mutter an ungefähr 6 Tagen im Monat die eigentlich gebuchte Zeit von 14 Uhr nicht einhalten kann, muss das Kind selbstverständlich den ganzen Monat bis 16 Uhr gebucht werden und auch bleiben! Eine vorzeitige Abholung ist nicht möglich. Wer bis 16 Uhr bucht, bleibt auch bis 16 Uhr. Bei uns im Ort können die Eltern bis 14 Uhr oder bis 16 Uhr buchen. Dazwischen kann kein Kind gehen. Eltern, die bis 14 Uhr arbeiten sehen ihre Kinder also erst um 16 Uhr. Es gibt eine Hausaufgabenbetreuung, das bedeutet, dass die Kinder die Möglichkeit haben Hausaufgaben zu machen. Sie werden nicht auf Richtigkeit oder Vollständigkeit überprüft.

Auch bei den Kindern ab 6 Jahren ist es wieder so, dass die Einrichtungen Vorrang haben.Die Kinder dürfen erst zu einer Kindertagespflegeperson, wenn die Einrichtung die gewünschten Zeiten nicht abdeckt, voll ist oder das Kind einen besonderen Förderbedarf hat. Wenn es aber einfach das Beste für das Kind wäre, am Nachmittag bei jemanden zu Hause zu sein, mit jemanden in kleiner Runde zu Mittag zu essen und im kleinen Rahmen die Hausaufgaben mit jemanden zusammen zu machen, der Dinge erklären kann, der helfen kann und einfach nur da ist, ist das nicht möglich. Ich betreue ab September dieses Kind, dessen Mutter an 6 Tagen im Monat bis 14 Uhr arbeiten muss. Dieses Kind kommt nun an genau diesen 6 Tagen zu mir und ist an allen anderen Tagen bis 14 Uhr im der Ganztagsschule anstatt bis 16 Uhr. Die Mutter muss mir dieses Geld aber privat zahlen, weil das Jugendamt diese Betreuung nicht fördert, weil das Kind ja auch in der Schule betreut werden könnte. Familienfreundlich? Flexible? Zum Wohl des Kindes? Das sei mal dahingestellt.

Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben. Aber das liest ja keiner… Gerne könnt ihr mir eure Erfahrungen oder Widersinniges HIER als Kommentar unter den Beitrag schreiben.

Zusammengefasst sind unsere Probleme also:

  • zu wenig Bezahlung
  • Benachteiligung bei der Vergabe von Fördergeldern
  • Benachteilung gegenüber Krippen
  • Benachteiligung bei der Vergabe eines Kindergartenplatzes (für die Eltern und dadurch unser Problem)
  • Einrichtungen haben Vorrang
  • Benachteiligung der Eltern bzgl. Buchungszeiten
  • Träger halten sich nicht immer an die Gesetze (Siehe Krankheitsvertretung)
  • Krankenversicherung

Wir brauchen:

  • eine Gleichstellung mit den Einrichtungen, was bedeutet:

    • gleiche Elternbeiträge
    • gleicher Anspruch was die Buchungszeiten betrifft
    • Krankheitsvertretung
    • gleiche Fördergelder für die Träger
    • Wahlrecht für die Eltern
    • keine Benachteiligung bei der Platzvergabe
  • eine gerechte Bezahlung

    • die Krankheit möglich macht
    • die eine ausreichende Krankenversicherung ermöglicht
    • die unser Risiko als Selbstständige absichert
    • die Vor- und Nachbereitung berücksichtigt
    • die uns ermöglicht, von unserer Arbeit zu leben (auch ohne reichen Ehemann!)

 

Postkartenaktion der Kindertagespflegepersonen

Postkartenaktion der Kindertagespflegepersonen

Die Novellierung des SGB VIII ist sehr wichtig!

Wenn das Bundesgesetz zu unseren Gunsten geändert wird, dann werden die Städte in ihrer Willkür eingeschränkt!

Liebe Kindertagespflegepersonen,
Kindertagespflegepersonen aus ganz Deutschland starten eine Postkartenaktion. Wir wollen die Politiker auf unsere Situation aufmerksam machen. Wir schreiben an das Familienministerium, an den Ausschuss für Familie, an Bundesratsmitglieder und an die Fraktionsvorsitzenden.
Die Postkarten sollen ein passendes Motiv haben (Thema Kinder, Kinderbetreuung, nett, freundlich). Die Texte wurden von einigen Kindertagespflegepersonen zusammen verfasst.
(Die Texte und Anschriften findet ihr weiter unten!)

Und so funktioniert es:

Man sucht sich also einen Text aus, schreibt oder druckt ihn auf eine Postkarte, sucht sich einen Politiker aus, schreibt dessen Adresse auf die Postkarte, frankiert die Postkarte mit einer 0,45 Euro Briefmarke und packt sie mit allen anderen fertigen Postkarten (so viele wie möglich!) in einen Umschlag. ACHTUNG: Postkarten mit Anschrift; Platz der Republik, Berlin und die an das Ministerum Familie… OHNE BRIEFMARKE!!!
Bitte die fertigen Postkarten, in einem separaten Umschlag, bis spätestens 18.4.2017 an:


Jennifer Hartmann
Otto-Hahn-Str. 74
97218 Gerbrunn

(Ich mache ein Foto für die Presse, zähle und sortiere durch und schicke sie gemeinsam ab).
Im Interesse aller in Deutschland arbeitenden Kindertagespflegepersonen wäre es schön, wenn sich BITTE ALLE an dieser Aktion beteiligen. Jeder darf so viele Postkarten schreiben, wie er kann. Jeder Politiker kann und soll auch mehrmals angeschrieben werden!

Je mehr Karten jeder schreibt, desto größer ist der Effekt! (Alle Karten bitte zu mir, damit ich ein Foto von allen Karten für die Presse machen kann)

Falls ihr Euch nur mit ein paar Karten beteiligen möchtet, dann wählt nicht unbedingt immer die ersten Namen, sondern nehmt ruhig welche aus der Mitte der Listen oder auch von weiter unten. So bekommen nicht nur die ersten Politiker eine Karte, sondern möglichst alle!

Die Postkarten sollen ein passendes Motiv haben (Thema Kinder, Kinderbetreuung, nett, freundlich)


Ihr könnt Euch auch blanko Karteikarten (100 Stck. ab 1,99 Euro bei ama*on) besorgen und die am PC bearbeiten.

Sucht Euch einfach einen der 6 Texte aus, schreibt ihn oder druckt ihn auf eine Postkarte:

BITTE IMMER MIT ANREDE und wenn vorhanden mit Titel beginnen. Am Ende Grußwort und Euer Name

Text 1

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel

Weil Kinderlachen keine Miete bezahlt – wir brauchen mehr als Anerkennung.

Wir brauchen eine wertschätzende und leistungsgerechte Bezahlung!

Wir brauchen eine Reform des SGB VIII!
www.change.org/Tagespflege

Mit freundlichen Grüßen

Kinderbetreuung o. Kindertagespflegeperson Euer Name

Text 2

Kindertagespflege in Deutschland:

-150.000 betreute Kinder
– Elternzufriedenheit liegt bei 96 %
– durchschnittliche Gruppengröße: 3,3 Kinder
– durchschnittliche Arbeitszeit: 55 Stunden/Woche
– durchschnittliches Steuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen pro Kind und Stunde: 2,03 €

Wir brauchen eine Reform des SGB VIII!
Wir brauchen faire Bedingungen!
www.change.org/Tagespflege

Text 3

44.860 Kindertagespflegepersonen betreuen ca. 150000 Kinder.

Das sind über 200.000 Eltern, die arbeiten gehen und Steuern zahlen!

Wir brauchen eine Reform des SGB VIII!
Wir brauchen faire Bedingungen!
www.change.org/Tagespflege

Text 4

Kindertagespflege ist kein Hobby!

Deshalb weg mit dem Wort „Anerkennungsbetrag“ im SGB VIII.

Wir fordern eine leistungsgerechte Vergütung, die der anspruchsvollen Tätigkeit in der Kindertagespflege entspricht.

Wir brauchen eine Reform des SGB VIII!
www.change.org/Tagespflege

Text 5

Kindertagespflege:

– qualifiziert
– flexibel
– individuell
– liebevoll
– familiennah
und vieles mehr…

Wir brauchen gerechte Arbeitsbedingungen!
Wir brauchen eine Reform des SGB VIII!
www.change.org/Tagespflege

Text 6

Wir bieten das, was Kinder brauchen:
– eine kleine Gruppe mit Freunden zum Welt entdecken
– eine feste Bezugsperson
– flexible Betreuungszeiten
– individuelle Betreuung und Förderung
– ein familiäres Umfeld

Wir brauchen eine Reform des SGB VIII!
Wir brauchen faire Bedingungen!
www.change.org/Tagespflege

Bitte die fertigen, mit 45 Cent frankierten Postkarten, in einem separaten Umschlag, bis spätestens 18.4.2017 an:

Jennifer Hartmann

Otto-Hahn-Str. 74

97218 Gerbrunn

schicken.

 

Jede Karte zählt!

Jede Karte enthält eine wichtige Botschaft!


Wenn Du alle Karten geschrieben hast,

dann sind es insgesamt 126 Statements!

 

Für diese 7 Leute sollte bitte jeder eine Postkarte vorbereiten

 

Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin

Frau
Dr. Angela Merkel

persönlich
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Frau
Manuela Schwesig
persönlich
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin

Herr
Dr. Ralf Kleindiek
persönlich
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin

Frau
Elke Ferner
persönlich
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin

Frau
Caren Marks
persönlich
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin

Frau
Bettina Bundszus-Cecere
persönlich
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin

Frau
Petra Mackroth
persönlich
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin

Hier sind die Namen der Mitglieder des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Alle gleiche Anschrift. Ihr braucht nur die Anrede, Titel, Name ersetzen.
Das sind 36 Leute hier in unserer Liste.

Deutscher Bundestag
Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Herr
Paul Lehrieder
Platz der Republik 1


11011 Berlin

Frau Cornelia Möhring
Herr Maik Beermann
Frau Ursula Groden-Kranich

Frau Bettina Hornhues
Herr Markus Koob
Frau Dr. Silke Launert
Frau Ingrid Pahlmann
Frau Sylvia Pantel
Herr Martin Patzelt
Herr Eckhard Pols
Herr Josef Rief
Frau Christina Schwarzer
Herr Dr. Peter Tauber
Frau Astrit Timmermann-Fechter
Herr Markus Weinberg
Herr Heinz Wiese
Frau Gudrun Zollner
Frau Ulrike Bahr
Frau Petra Crone
Herr Dr. Fritz Felgentreu
Frau Birgit Kömpel
Herr Sönke Rix
Frau Susann Rüthrich
Frau Dr. Dorothee Schlegel
Frau Ursula Schulte
Herr Stefan Schwartze
Frau Svenja Stadler
Frau Gülistan Yüksel
Herr Norbert Müller
Frau Katrin Werner
Herr Jörn Wunderlich
Frau Dr. Franziska Brantner
Frau Katja Dörner
Frau Ulle Schauws
Frau Doris Wagner

Fraktionsvorsitzende und Stellvertreter im Deutschen Bundestag

Alle gleiche Anschrift. Ihr braucht nur die Anrede, Titel, Name ersetzen

Herr

Volker Kauder

persönlich
Platz der Republik 1

11011 Berlin


Frau Gerda Hasselfeld
Herr Ralph Brinkhaus
Frau Gitta Connemann
Herr Dr. Michael Fuchs
Herr Dr. Stephan Harbarth
Herr Dr. Franz-Josef Jung

Herr Michael Kretschmer
Herr Dr. Georg Nüßlein
Frau Nadine Schön
Herr Arnold Vaatz
Frau Sabine Weiss
Herr Thomas Oppermann
Herr Sören Bartol
Herr Hubertus Heil
Frau Dr. Eva Högl
Herr Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach
Herr Dr. Rolf Mützenich
Frau Dr. Carola Reimann

Herr Axel Schäfer

Frau Dr. Sahra Wagenknecht

Herr Dr. Dietmar Bartsch
Herr Klaus Ernst
Herr Wolfgang Gehrcke
Frau Sigrid Hupach

Herr Frank Tempel
Frau Caren Lay
Frau Sabine Zimmermann
Frau Karin Göring-Eckhardt
Herr Dr. Anton Hofreiter
Frau Kerstin Andreae
Herr Oliver Krischer
Herr Dr. Konstantin von Notz

Herr Dr. Frithjof Schmidt

Frau Ute Vogt

Herr Carsten Schneider

Bundesrat Mitglieder und Adressen. Das sind 47 Leute hier in unserer Liste.

Frau
Doris Maria Ahnen
persönlich
Kaiser-Friedrich-Straße 5
55116 Mainz

Herr
Tarek Al-Wazir
persönlich
Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden

Frau
llse Aigner
persönlich
Prinzregentenstraße 28
80538 München

Herr
Torsten Albig
persönlich
Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel

Frau
Kristin Alheit
persönlich
Adolf-Westphal-Straße 4
24143 Kiel

Herr
Günter Baaske
persönlich
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

Frau
Monika Bachmann
persönlich
Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken

Herr
Dr. Till Backhaus
persönlich
Paulshöher Weg 1
19061 Schwerin

Frau
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
persönlich
Bauhofstraße 9
55116 Mainz

Herr
Prof. Dr. Winfried Bausback
persönlich
Prielmayerstraße 7
80335 München

Frau
Dr. Melanie Leonhard
persönlich
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg


Herr
Michael Müller
persönlich
Jüdenstr. 1
10178 Berlin

Frau
Lucia Puttrich
persönlich
In den Ministergärten 5
10117 Berlin

Herr Bodo Ramelow
persönlich
Regierungsstraße 73
99084 Erfurt

Frau
Cornelia Rundt
persönlich
Hannah-Arendt-Platz 2
30159 Hannover

Frau
Sandra Scheeres
persönlich
Bernhard-Weiß-Straße 6
10178 Berlin

Herr
Peter Beuth
persönlich
Friedrich-Ebert-Allee 12
65185 Wiesbaden

Frau
Dr. Claudia Bogedan
persönlich
Rembertiring 8-12
28195 Bremen

Herr
Volker Bouffier
persönlich
Georg-August-Zinn-Straße 1
65183 Wiesbaden

Frau
Elke Breitenbach
persönlich
Oranienstraße 106
10969 Berlin

Herr
Mathias Brodkorb
persönlich
Schloßstraße 9-11
19053 Schwerin

Herr
Helmut Brunner
persönlich
Ludwigstraße 2
80539 München

Herr
Lorenz Caffier
persönlich
Alexandrinenstraße 1
19055 Schwerin

Herr
Ulrich Commerçon
persönlich
Trierer Str. 33
66111 Saarbrücken

Frau
Malu Dreyer
persönlich
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz

Frau
Diana Golze
persönlich
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam

Herr
Stefan Grüttner
persönlich
Dostojewskistraße 4
65187 Wiesbaden

Herr
Olaf Scholz
persönlich
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg

Herr
Horst Seehofer
persönlich
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
80539 München

Herr
Erwin Sellering
persönlich
Schloßstraße 2-4
19053 Schwerin

Herr
Dr. Markus Söder
persönlich
Odeonsplatz 4
80539 München

Frau
Anne Spiegel
persönlich
Kaiser-Friedrich-Straße 5a
55116 Mainz

Herr
Dr. Reiner Haseloff
persönlich
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg

Frau

Birgit Hesse

persönlich

Werderstraße 124

9055 Schwerin

Frau
Priska Hinz
persönlich
Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden

Herr
Dr. Fritz Jaeckel
persönlich
Archivstraße 1
01097 Dresden

Frau
Christina Kampmann
persönlich
Haroldstraße 4
40213 Düsseldorf

Frau
Barbara Klepsch
persönlich
Albertstraße 10
01097 Dresden

Frau
Hannelore Kraft
persönlich
Stadttor 1
40219 Düsseldorf

Frau
Annegret Kramp-Karrenbauer
persönlich
Am Ludwigsplatz 14
66117 Saarbrücken

Herr
Winfried Kretschmann
persönlich
Richard-Wagner-Straße 15
70184 Stuttgart

Herr
Prof. Dr. R. Alexander Lorz
persönlich
Luisenplatz 10
65185 Wiesbaden

Frau
Emilia Müller
persönlich
Winzererstraße 9
80797 München

Frau
Anja Stahmann
persönlich
Bahnhofsplatz 29
28195 Bremen

Herr
Stanislaw Tillich
persönlich
Archivstraße 1
01097 Dresden

Herr
Stephan Weil
persönlich
Planckstraße 2
30169 Hannover

Herr
Dr. Dietmar Woidke
persönlich
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

Hier findet ihr die Postkarten adressiert zum Ausdrucken:

Postkarten mit Adressen zum Ausdrucken Dropbox

Postkarten mit Adressen zum Ausdrucken Onedrive

 

Und die Texte zum Ausdrucken:

Postkartentexte zum Ausdrucken Dropbox

Postkartentexte zum Ausdrucken Onedrive

Fachtag Kindertagespflege am 20.05.2017

Liebe Kollegen und Kolleginnen, an alle interessierten Rechtsanwälte und Fachberater der Jugendämter, bitte folgenden Termin vormerken:

Der Arbeitskreis Petition SGB VIII, eine Initiativgruppe von Kindertagespflegepersonen, veranstaltet mit Unterstützung von TECTUM e.V. und der Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen e.V. einen

Fachtag zur Reform des SGB VIII
bessere Rahmenbedingungen für die Kindertagespflege schaffen“

Samstag, 20. Mai 2017 von 10:00 – 17:00 Uhr
A&O Hostel Brandenburger Straße 2 · 04103 Leipzig

Folgende Referenten haben zugesagt:

  • Ministerialrat a.D. Prof. Dr. Dr. h.c. Wiesner aus Berlin
  • Rechtsanwalt Martin Sträßer aus Chemnitz
  • Rechtsanwältin Mirjam Taprogge-Essaida aus Euskirchen, NRW
  • Rechtsanwalt Lars Ihlenfeld von den „Kitarechtlern“ aus Berlin
  • Heiko Krause, Bundesgeschäftsführer BVKTP e.V. aus Berlin

Die Referenten werden über die Geschichte des SGB VIII und die Entwicklung der Kindertagespflege berichten, auf die aktuelle Rechtslage und die Praktiken im Alltag und in den jeweiligen Bundesländern eingehen. Es soll belegt werden, wie unzumutbar die Bedingungen teilweise sind und dass Begrifflichkeiten im SGB VIII geändert werden müssen, um eine bessere Rechtssicherheit zu schaffen.
Der Bundesverband für Kindertagespflege stellt sein aktuelles Modell zur leistungsgerechten Vergütung vor.

Frau Bundesministerin Manuela Schwesig und der Vorsitzende des Familienausschusses des Deutschen Bundestages, Paul Lehrieder, MdB, haben bereits eine Einladung erhalten. Wir würden uns freuen, wenn sie bei der Veranstaltung ein Grußwort sprechen würden.

Als Ziel dieses Fachtages wollen wir eine Novellierung der betreffenden Paragraphen des SGB VIII formulieren und beim Familienministerium und im Bundestag einreichen sowie in Zusammenarbeit mit weiteren Verbänden und Vereinen mit Nachdruck im Wahlkampf politische Handlungsschritte einfordern.

Fachtag zur Reform des SGB VIII – bessere Rahmenbedingungen für die Kindertagespflege schaffen